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AVIDA Österreichs Thermenmagazin Winter 2011

Winter 2011 | AVIDA 69 EineEin Geschichte An diesem Morgen war Peter nervös wie schon lange nicht. Wird alles so klappen, wie er es geplant hatte? Wird Marie sich freuen? Er hatte ja noch etwas Wichtiges vor ... „Schatz, bleibst du heute wirklich länger im Büro? Ich hol dich dann ab und wir fahren gemeinsam nach Hause!“ Minuten, nachdem Peter und Marie das Haus verlassen hatten, park- ten sich zwei Autos mit dem Schriftzug derLESO darauf vor dem Haus ein. Männer in grünen Arbeitsanzügen schleppten Kartons in den Vorgarten, holten den Schlüssel aus dem Versteck und machten sich an die Arbeit. Bertl fingerte den Plan und die Liste aus seiner Ja- ckentasche und fing an, seine Kollegen einzuteilen. „Michi, du bist für das Wohnzimmer zuständig. Alex und Nenad für die Fassade. David, weißt du, wie der Garten auszusehen hat?“ Die Männer lachten und nickten. Nicht umsonst hatte ihr Chef bei der morgendlichen Team- besprechung die genaue Einteilung vorgegeben! Stunden später hatten sie Dutzende Meter an Lichterketten verlegt, eine Gruppe von Engeln im Vorgarten platziert, Leuchtkugeln und Lichtsterne angeordnet. Wie würde die Hausherrin reagieren? Die grünen Heinzelmännchen würden zu gerne Mäuschen spielen ... Als Peter und Marie eine Stunde später in ihre Straße einbogen, hatte sich die Dämmerung bereits über die Stadt gesenkt. Nur ein einziges Haus hob sich klar und deutlich von den übrigen der Straße ab – alles, was Marie herausbrachte, war „Oh mein Gott! Was ist hier passiert?“. Ihr Blick fiel auf ein weihnachtlich beleuchtetes Eingangstor. Die Lichtelemente in den Bäumen funkelten, es sah aus, als wäre die Erde mit dem Himmel verschmolzen. Die ansonsten recht nüchterne weiße Fassade war von unzähligen Lichtern erhellt, Weihnachten pur. Noch immer sprachlos, öffnete Marie die Eingangstür und erblickte ein stim- mungsvolles Ambiente. Zarte Glaskugeln in verschiedenen Goldtönen ergänzten geschmackvoll angeordnete Holzgeflechte. Sie atmete tief durch, trat in den Wohnbereich und japste: „Was ist hier passiert? Ich glaube, ich träume. Peter, Peter, Peter …“ Als sie sich umdrehte, glit- zerten ihre Augen verdächtig. Peter nahm sie in den Arm und flüsterte ihr ins Ohr: „Schau dir auch noch den Rest an.“ Die in Licht getauch- ten Fenster setzten einen wirkungsvollen Kontrast zum Dunkel der Nacht, aus der Stereoanlage tönte leise „White Christmas“ und Kekse verströmten herrlichen Duft. Die Männer von derLESO hatten ganze Arbeit geleistet. Es war ein- fach perfekt. Ruhigen Schrittes ging Peter zum festlich gedeckten Tisch und füllte zwei Gläser mit Champagner. Als er sie seiner Liebsten überreichte, blickte er ihr tief in die Augen und sagte: „Das alles soll zeigen, wie sehr ich dich liebe. Marie, möchtest du meine Frau wer- den?“ Ihre Antwort waren ein glückliches Lächeln und ein gehauchtes „Ja!“. So oder ähnlich könnte es gewesen sein. Vielleicht wird auch Ihre Ge- schichte wahr! Foto:derLESO(1) AvIDA FOR LIvING 0411.net_Layout 1 30.11.11 15:35 Seite 69